Lyon

Mehr als 3.000 Teilnehmer bei Gedenkmarsch für ultrarechten Aktivisten

Der rechtsextreme Aktivist Quentin Deranque wurde bei Auseinandersetzungen zwischen Rechts- und Linksextremen getötet. Während die französische Politik zu beruhigen versucht, mischen sich Trumps USA ein.

Quentin Deranque, 23-jähriger Student und rechtsextremer Aktivist, bei einer Veranstaltung der französischen Linkspartei

Der 23-jährige Student und rechtsextreme Aktivist Quentin Deranque war vor einer Woche am Rande einer Veranstaltung der französischen Linkspartei erschlagen worden Olivier Chassignole/AFP/dpa

Mehr als 3.000 Menschen haben am Samstag in Lyon an einem Gedenkmarsch für einen bei einer Schlägerei mit Linksextremen getöteten ultrarechten Aktivisten teilgenommen. Rund 3.200 Menschen, teilweise mit vermummten Gesichtern, zogen begleitet von einem großen Polizeiaufgebot durch die Großstadt im Südosten Frankreichs, wie die Präfektur mitteilte. Vor Beginn des Gedenkmarsches hatte der französische Präsident Emmanuel Macron alle Seiten zur „Ruhe“ aufgerufen.

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