Laut Studie

Meeresströmungen vor dem Kollaps: In der Antarktis macht sich der Klimawandel bedrohlich bemerkbar

Laut einer australischen Studie könnten sich Meeresströmungen in der Tiefsee um die Antarktis in den nächsten drei Jahrzehnten um mehr als 40 Prozent verlangsamen und letztendlich sogar zusammenbrechen. Dies hätte erhebliche Auswirkungen auf Ozeane und Klima.

Albatrosse auf dem Weg zu den Kerguelen-Inseln im südlichen Teil des Indischen Ozeans. Die Meeresströmungen in der Gegend könnten sich in den kommenden Jahrzehnten verlangsamen, was tiefgreifende Auswirkungen auf das Weltklima hätte.

Albatrosse auf dem Weg zu den Kerguelen-Inseln im südlichen Teil des Indischen Ozeans. Die Meeresströmungen in der Gegend könnten sich in den kommenden Jahrzehnten verlangsamen, was tiefgreifende Auswirkungen auf das Weltklima hätte. Foto: AFP/Patrick Hertzog

Die Antarktis ist wie auch die Arktis wichtig für den Ausgleich des Klimahaushalts der Erde. Werden Bereiche instabil, könnte das Klima der Erde aus dem Gleichgewicht geraten. In der Antarktis ist der Klimawandel genauso spürbar wie im Rest der Welt. Die mittleren Jahrestemperaturen auf der Antarktischen Halbinsel sind in den letzten 50 Jahren um 2,6°C gestiegen. Auch die Westantarktis erwärmt sich stark, was sich nicht zuletzt darin zeigt, dass immer wieder Eisberge von der Schelfeiskante abbrechen.

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