Umweltschutz

Meeresplage Geisternetze: Umweltschützer und nachhaltig operierende Firmen bündeln bei Säuberung der Weltmeere ihre Kräfte

Immer häufiger entpuppen sich herrenlose Fischernetze für Meeressäuger und Tauchvögel als Todesfallen. Beim Kampf gegen die Geisternetze bündeln Umweltschützer und nachhaltig operierende Firmen ihre Kräfte: Denn nicht nur deren Bergung, sondern auch deren Entsorgung ist ein sehr mühsamer Prozess.

Nicht nur die Bergung, sondern auch die Entsorgung der Fischernetze bereitet Probleme

Nicht nur die Bergung, sondern auch die Entsorgung der Fischernetze bereitet Probleme Foto: AFP/Sameer Al-Doumy

Auch Corona gönnt den mit Plastik zugemüllten Weltmeeren keine Atempause. Einer jüngsten Studie zufolge seien allein 2020 weltweit 1,56 Milliarden Schutzmasken in den Meeren geendet, berichtet Jenny Ioannou von der in den Niederlanden registrierten Meeresschutzorganisation „Healthy Seas“ dem Tageblatt. Gleichzeitig habe die Pandemie in vielen Ländern das geplante Verbot von Einweg-Plastikprodukten verzögert: „Sie werden wieder vermehrt genutzt, weil sie für hygienischer gehalten werden.“

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