Studie
Masken verringern Corona-Infektionsrisiko um 45 Prozent
Jena führte als erste Stadt in Deutschland Masken gegen Corona ein. Anhand dieser Daten untersuchten Forscher, wie sehr diese Maßnahme vor Corona-Infektionen schützt.
Jena führte als erste Stadt in Deutschland Schutzmasken ein Foto: dpa/Martin Schutt
Ein Mund-Nasen-Schutz verringert das Corona-Infektionsrisiko einer Studie zufolge um fast die Hälfte – um durchschnittlich rund 45 Prozent. „Das sind 55 statt 100 Neuinfektionen“, sagte der Mainzer Ökonom Klaus Wälde, einer der Autoren der in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichten Studie, der Deutschen Presse-Agentur. „Oder noch anschaulicher: Statt 20.000 Neuinfektionen am Tag hätten wir ohne Masken rund 38.000.“ Sein Fazit: „Jeder sollte Masken tragen, um sich und andere vor Infektionen zu schützen.“