Neue Radwege und Tempo 30

Mailand nutzt den Lockdown, um den Verkehr in den Griff zu bekommen

Nach dem 4. Mai soll sich in Italien langsam wieder das gesellschaftliche Leben normalisieren. Dazu gehört auch das Bewegen im öffentlichen Raum. Abstand halten heißt: Weniger Fahrgäste in Bussen und Bahnen. Mailand will die Innenstadt für den Privatverkehr öffnen, mit 30 Kilometern pro Stunde sollen sich Autos bewegen dürfen. Zudem werden mehr Radwege angelegt, um den öffentlichen Nahverkehr zu entlasten.

Die Tauben haben schon seit Wochen die Mailänder Piazza del Duomo ganz für sich

Die Tauben haben schon seit Wochen die Mailänder Piazza del Duomo ganz für sich Foto: AFP/Piero Cruciatti

In Italien beginnt nach dem 4. Mai die „Phase 2“ im Umgang mit der Covid-19-Pandemie. Mit dem Dekret vom 26. April hat Premier Giuseppe Conte den Regelkatalog für die langsame Öffnung des gesellschaftlichen Lebens vorgestellt. Etliche Industriebetriebe nehmen wieder ihre Arbeit auf. Parks und Gärten sollen nach und nach für die Öffentlichkeit zugänglich werden. Auch Bars und Restaurants dürften ab Juni unter beschränkten Konditionen wieder ihre Gäste empfangen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Ungarn

Am Samstag nimmt die neue Tisza-Regierung in Budapest ihre Arbeit auf

Spanien

Teneriffa rüstet sich für das Hantavirus-Schiff – WHO sieht keinen Beginn einer neuen Pandemie

Iran-Konflikt

Wackelnde Waffenruhe: USA greifen Ziele im Iran an

;