Spanien

Madrid zwischen Chaos und Solidarität: Wie die Menschen sich zehn Stunden ohne Strom zurechtfinden

Mehr als drei Millionen Madrilenen erleben den größten Stromausfall der jüngeren Geschichte – ein stundenlanger „Blackout“, der in ganz Spanien die elektrischen Uhren anhält, Züge stoppt, Bildschirme abschaltet und die Hauptstadt ins Chaos stürzt. Was in Madrid als gewöhnlicher Montag begann, wird schlagartig zu einem Tag, den niemand so schnell vergessen wird.

Menschenleere U-Bahn-Station während eines massiven Stromausfalls in der Hauptstadt. Betroffen sind weite Teile Spaniens und Portugals auf dem Festland. Nur noch die Notbeleuchtung funktioniert.

Menschenleere U-Bahn-Station während eines massiven Stromausfalls in der Hauptstadt. Betroffen sind weite Teile Spaniens und Portugals auf dem Festland. Nur noch die Notbeleuchtung funktioniert. Foto: Luis Soto/dpa

Kurz nach 12.30 Uhr mittags wird alles schwarz. Ohne Vorwarnung fällt der Strom in Wohnungen, Büros, Krankenhäusern und auf den Straßen aus. Ampeln hören auf zu blinken, Fernseher gehen aus, Internet und Mobilfunknetz brechen zusammen. Nur die wenigen, die eigene Generatoren besitzen, können eine gewisse Normalität aufrechterhalten. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Madrid und weite Teile Spaniens stehen still.

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