Spanien

Madrid trotzt Trumps Attacke auf Gleichstellung in Europa

Keinen Schritt zurück in Spaniens Kampf für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung: Die spanische Mitte-links-Regierung hat den Versuch von US-Präsident Donald Trump scharf zurückgewiesen, auch in europäischen Unternehmen sein Verbot von Gleichstellungs-, Diversitäts- und Inklusionsprogrammen durchzusetzen. Madrid betonte, dass Spanien keine Einmischung der US-Regierung dulden werde. Spanien gilt als einer der europäischen Vorreiter hinsichtlich einer toleranten Gesellschaftspolitik.

Spaniens Regierung ist Vorreiterin in Sachen Gleichstellung und toleranter Gesellschaftspolitik: Regierungschef Pedro Sánchez unterhält sich mit seinen beiden Stellvertreterinnen, Budgetministerin Maria Jesus Montero (M.) und Arbeitsministerin Yolanda Diaz

Spaniens Regierung ist Vorreiterin in Sachen Gleichstellung und toleranter Gesellschaftspolitik: Regierungschef Pedro Sánchez unterhält sich mit seinen beiden Stellvertreterinnen, Budgetministerin Maria Jesus Montero (M.) und Arbeitsministerin Yolanda Diaz Foto: AFP/Pierre-Philippe Marcou

Im Zuge eines Trump-Dekrets, mit dem in US-Behörden und bei deren Auftragnehmern alle Pläne der „Diversity, Equity and Inclusion” (DEI) untersagt werden, wurde auch den US-Botschaften die Anweisung gegeben, diesen Beschluss umzusetzen. Das bekommen inzwischen zahlreiche Unternehmen in Europa zu spüren, die von den diplomatischen Vertretungen der USA Aufträge für die Lieferung von Materialien, Versorgungsgütern oder für sonstige Dienstleistungen erhalten.

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