Papstnachfolge
Luxemburgs Erzbischof Jean-Claude Hollerich gilt als würdig und reformfreudig
Es gibt immer ein Danach – auch für einen Papst. Deshalb gilt die Diskussion über seine mögliche Nachfolge auch nicht als respektlos. Sobald das Oberhaupt der Kirche kränkelt, wächst das Interesse an den „Papabili“, jenen Kardinälen, die als Favoriten für das nächste Konklave gelten. Auch der Luxemburger Erzbischof, Kardinal Jean-Claude Hollerich, wird in dem Kontext genannt.
Franziskus und Kardinal-Erzbischof Jean-Claude Hollerich beim offiziellen Besuch des Papstes im September 2024 in Luxemburg Foto: SIP/Julien Warnand
Papst Franziskus steht unter ständiger Beobachtung. Akribisch wird der Gesundheitszustand des 88-jährigen, übrigens dem zweitältesten Pontifex der Geschichte, analysiert und kommentiert. In der Öffentlichkeit und in den Medien. Dabei geht es nicht nur um seine Gesundheit, sondern vor allem um die Fragen: Braucht die katholische Kirche einen neuen Papst? Und wer könnte sein Nachfolger werden?