Ceuta-Krise

Luxemburg beteiligt sich nicht an Appell gegen Spanien – doch der neue EU-Migrationspakt versagt

Die Krise von Ceuta war rasch beendet. Doch Europas Reaktion offenbart, wie wenig der neue Migrationspakt im Ernstfall trägt. Luxemburg verweigerte sich den Schuldzuweisungen gegen Spanien.

Spanische Soldaten und marokkanische Migranten in Ceuta: Europa hat sich spalten lassen

Spanische Soldaten und marokkanische Migranten in Ceuta: Europa hat sich spalten lassen Foto: AFP/Henry Nicholls

Was in Ceuta geschah und was das für Europa bedeutet

So schnell, wie die Krise begann, war sie auch wieder vorbei. Innerhalb weniger Tage kehrten die allermeisten der geschätzt rund 50.000 Menschen, die Ende Juli in die spanische Exklave Ceuta gelangt waren, nach Marokko zurück. Spaniens Regierung brachte die Lage wieder unter Kontrolle. Doch da hatte Europa längst die Nerven verloren. 22 EU-Staaten forderten in einem Brief an die EU-Kommission, Spanien vorübergehend aus dem Schengen-Raum auszuschließen. Luxemburg unterzeichnete den Appell nicht.

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