Belarus

Lukaschenko versetzt seine Armee in Alarmbereitschaft, Proteste gehen trotzdem weiter

Trotz Alarmstufe Rot des weißrussischen Heeres haben sich am Sonntag erneut bis zu 300.000 Demonstranten auf dem Unabhängigkeitsplatz in Minsk und in den angrenzenden Straßen versammelt. Sie forderten die Abdankung Alexander Lukaschenkos, die Freilassung der politischen Gefangenen und neue Präsidentenwahlen.

Nicht nur in Minsk strömten wieder Hunderttausende Oppositionsanhänger auf die Straßen, auch in der Provinz wurde gegen Lukaschenko demonstriert

Nicht nur in Minsk strömten wieder Hunderttausende Oppositionsanhänger auf die Straßen, auch in der Provinz wurde gegen Lukaschenko demonstriert Foto: AFP/Sergei Gapon

„Märsche für ein neues Belarus“, fanden auch in Dutzenden weiteren Städten statt. In den sechs Gebietszentren und vielen Provinzstädten im Westen des Landes waren sie besser besucht. In dem länger sowjetisch geprägten Osten des Landes waren in den Videoaufnahmen der Telegram-Kanäle weniger Demonstranten auf den zentralen Plätzen zu sehen. Überall wurde eine Schweigeminute für die bisher mindestens vier Todesopfer der seit zwei Wochen andauernden Proteste abgehalten.

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