Belarus

Lukaschenko: Anerkennung durch den Westen ist mir egal

Seit mehr als 30 Jahren herrscht Alexander Lukaschenko in Belarus und will seine Macht verlängern. Seine Gegner hätten sich selbst fürs Gefängnis entschieden, behauptet er.

Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, spricht zu Journalisten, während er seine Stimme in einem Wahllokal in Minsk abgibt

Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, spricht zu Journalisten, während er seine Stimme in einem Wahllokal in Minsk abgibt Foto: Pavel Bednyakov/AP/dpa

Belarus macht nach Worten des autoritären Machthabers Alexander Lukaschenko seine Präsidentenwahl nicht von der Zustimmung des Auslands abhängig. Die Wahl finde für das eigene Volk statt, sagte Lukaschenko bei der Stimmabgabe in der Hauptstadt Minsk. Ihm sei völlig egal, ob die EU die Wahl anerkenne oder nicht. Der 70-Jährige will sich bei der Abstimmung nach mehr als 30 Jahren an der Macht in der Ex-Sowjetrepublik eine weitere, mittlerweile siebte Amtszeit sichern. 

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