Verteidigung

Londoner Strategieinstitut IISS mahnt zu größerer Unterstützung der Ukraine

Auch wenn US-Präsident Donald Trump meint, Putin wolle Frieden, führt Russland weiterhin einen brutalen Angriffskrieg in der Ukraine und wendet gewaltige Mittel dafür auf, wie Experten des Londoner Strategieinstituts IISS festgestellt haben.

Von Putins Friedenswillen, den Donald Trump in einem Gespräch mit dem russischen Machthaber erkannt haben will, werden diese ukrainische Soldaten noch so bald nichts merken

Von Putins Friedenswillen, den Donald Trump in einem Gespräch mit dem russischen Machthaber erkannt haben will, werden diese ukrainische Soldaten noch so bald nichts merken Foto: Handout/24th Mechanized Brigade of Ukrainian Armed Forces/AFP

Knapp drei Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine genießt offenbar keine der beiden Seiten einen strategischen Vorteil. Zwar seien Kiews Truppen in einer zunehmend gefährdeten Position, weil vielen Fronteinheiten die Leute fehlen; doch dürften Russland bei anhaltend hohen Verlusten im kommenden Jahr die Kampfpanzer und damit die Fähigkeit zu längerfristigen Offensiven ausgehen, berichtet das Londoner Strategieinstitut IISS in seinem Jahrbuch „Military Balance“. Angesichts der sogenannten Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump müssten die europäischen Verbündeten die Unterstützung für die Ukraine „signifikant erhöhen“, forderte IISS-Chef Bastian Giegerich am Mittwoch in London.

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