Deutschland

„Letzte Generation“ wehrt sich gegen groß angelegte Razzia

Mitgliedern der „Letzten Generation“ wird die Bildung und Unterstützung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Am Mittwoch durchsuchten Polizeikräfte die Räume der Beschuldigten in sieben Bundesländern. Was die Aktivisten dazu sagen.

Aimée van Baalen (r.) und Marion Fabian, Sprecherinnen von „Letzte Generation“, während ihrer gestrigen Pressekonferenz

Aimée van Baalen (r.) und Marion Fabian, Sprecherinnen von „Letzte Generation“, während ihrer gestrigen Pressekonferenz Foto: AFP/Odd Andersen

Die Fronten zwischen der „Letzten Generation“ und ihren Kritikern verhärten sich: Seit Wochen fordern Politiker der Unionsfraktion im Bundestag härtere Strafen, während sich Szenen häufen, in denen genervte Autofahrer die Klimaaktivsten von der Straße zerren. Zuletzt hatte sich auch der deutsche Kanzler Olaf Scholz (SPD) kritisch zu den Protestaktionen geäußert. „Völlig bekloppt“ nannte er diese im Gespräch mit Schülern. Doch nicht nur der Ton wird rauer: Polizei und Staatsanwaltschaft gingen am Mittwoch mit einer groß angelegten Razzia gegen Aktivisten der Letzten Generation vor, die nicht nur von der Gruppe selbst scharf kritisiert wurde.

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