Politikwissenschaftlerin
Léonie de Jonge findet: „In der Krise sind nationalistische Reflexe kontraproduktiv“
Für die Politikwissenschaftlerin Léonie de Jonge bietet die Corona-Krise die Möglichkeit, unsere Gesellschaft zum Besseren umzugestalten. Sie könnte eine Gelegenheit bieten, uns bewusst zu werden, warum liberale Demokratien autokratischen Regimen vorzuziehen sind – und die Grenzen des Neoliberalismus verdeutlichen.
Demokratien sind auf eine gut informierte Öffentlichkeit angewiesen, sagt Léonie de Jonge. Eine Schlüsselrolle spielt hier das Vertrauen in Medien, Behörden und Wissenschaft. Foto: AFP/Getty Images/Jeenah Moon
„Das sind natürlich sehr faszinierende Zeiten für Politikwissenschaftler. Sie werfen eine ganz Reihe von Fragen auf.