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Legendäre US-Richterin Ginsburg ist tot – Richtungskampf um Nachfolge

Ruth Bader Ginsburg war eine Justiz-Ikone – und eine Bastion der Liberalen im Obersten Gericht der USA. Ihr Tod wenige Wochen vor der US-Präsidentenwahl könnte US-Präsident Trump die Möglichkeit bieten, zum dritten Mal einen Richterplatz im Supreme Court zu besetzen.

Ruth Bader Ginsburg, Richterin am Obersten Gericht der USA, während einer Diskussion zum 100. Jahrestag der Ratifizierung des 19. Zusatzartikels im Law Center der Georgetown University. Die amerikanische Justiz-Ikone ist nun im Alter von 87 Jahren gestorben.

Ruth Bader Ginsburg, Richterin am Obersten Gericht der USA, während einer Diskussion zum 100. Jahrestag der Ratifizierung des 19. Zusatzartikels im Law Center der Georgetown University. Die amerikanische Justiz-Ikone ist nun im Alter von 87 Jahren gestorben. Foto: Patrick Semansky/AP/dpa

Nach dem Tod der legendären Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg zeichnet sich ein erbitterter politischer Kampf um die Nachbesetzung eines Schlüsselpostens im US-Justizsystem ab. Die linksliberale Juristin starb am Freitag im Alter von 87 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung, wie das Oberste Gericht mitteilte. Sollten die Republikaner von US-Präsident Donald Trump den freigewordenen Posten neu besetzen, könnte das die konservative Mehrheit im Supreme Court zementieren – und das Land auf Jahrzehnte prägen. Das Oberste Gericht hat in den USA oft das letzte Wort bei umstrittenen Grundsatzfragen zu Streitthemen wie Abtreibung, Einwanderung, Waffenrecht und Diskriminierung.

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