Ukraine-Krieg

Laut Kiew war der Drohnenangriff auf der Krim die Vorbereitung für eine Gegenoffensive

Der Drohnenangriff auf die von Russland annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim am Samstag hat nach Darstellung des ukrainischen Militärs der Vorbereitung auf die geplante Gegenoffensive gedient. „Die Unterwanderung der feindlichen Logistik ist eines der Vorbereitungselemente für die mächtigen Aktivhandlungen unserer Verteidigungskräfte, über die wir schon seit langem sprechen“, sagte die Pressesprecherin des Südkommandos der ukrainischen Armee, Natalija Humenjuk, am Sonntag im Fernsehen. „Und diese Arbeit bereitet die groß angelegte Offensive vor, auf die alle warten.“

Auf diesem vom Telegram-Kanal des Gouverneurs von Sewastopol Michail Raswoschajew am Samstag, dem 29. April 2023, veröffentlichten Handout-Foto steigen Rauch und Flammen aus einem brennenden Treibstofftank in Sewastopol auf der Krim auf

Auf diesem vom Telegram-Kanal des Gouverneurs von Sewastopol Michail Raswoschajew am Samstag, dem 29. April 2023, veröffentlichten Handout-Foto steigen Rauch und Flammen aus einem brennenden Treibstofftank in Sewastopol auf der Krim auf Uncredited/Sevastopol mayor Mikhail Razvozhaev telegram channel/AP/dpa

Infolge des Drohnenangriffs war in der Krim-Hafenstadt Sewastopol am frühen Samstagmorgen ein großes russisches Treibstofflager in Brand geraten. Tote und Verletzte gab es russischen Angaben zufolge nicht. Auch zivile Objekte seien nicht zu Schaden gekommen. Nach Angaben des ukrainischen Militärgeheimdienstes hingegen wurden zehn Öltanks zerstört. Konkret hat Kiew die Verantwortung für den Angriff nicht übernommen. Es hieß allerdings aus dem ukrainischen Militärgeheimdienst, solche Explosionen würden weitergehen.

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