Deutschland

Künftige SPD-Spitze: Klingbeils Team steht unter Erfolgsdruck

Co-Parteichefin Saskia Esken geht, ihr soll Arbeitsministerin Bärbel Bas an der SPD-Spitze nachfolgen. Künftiger Generalsekretär soll der 33-jährige Tim Klüssendorf werden. Die neue Parteispitze muss liefern – sonst wird die Kritik an Klingbeils Vorgehen noch deutlich lauter.

SPD-Co-Chefin Saskia Esken (r.) tritt ab, während sich Lars Klingbeil (2.v.r.) möglicherweise mit Bärbel Bas (2.v.l.) den SPD-Vorsitz teilen wird. Künftiger Generalsekretär soll Tim Klüssendorf (l.) werden.

SPD-Co-Chefin Saskia Esken (r.) tritt ab, während sich Lars Klingbeil (2.v.r.) möglicherweise mit Bärbel Bas (2.v.l.) den SPD-Vorsitz teilen wird. Künftiger Generalsekretär soll Tim Klüssendorf (l.) werden. Foto: Tobias Schwarz/AFP

Alles neu macht der Mai, auch in der SPD. Allerdings ist weniger der Wonnemonat am Werk, sondern vielmehr der wegen seiner Ämterhäufung intern schon als Napoleon kritisierte Lars Klingbeil. Der bisherige und wohl auch künftige Parteichef, neue Vizekanzler und Bundesfinanzminister hat gemeinsam mit anderen Spitzengenossen ein beachtliches Personaltableau gebaut, dessen fehlende Teile an diesem Montag in Berlin flugs präsentiert wurden.

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