Vierte Schießerei in zwei Tagen

„Krieg zwischen Gangs“: Eine Person stirbt bei Schusswechsel in Brüssel

In Brüssel kommt es zu immer mehr Gewalttaten zwischen Drogenbanden. Bei der vierten Schießerei in nur zwei Tagen wurde ein Mensch getötet. Die Regierung steht unter Druck, entschlossen zu handeln.

Polizeibeamte stehen in der Nähe einer Polizeiabsperrung (R, hinten) in einem Ermittlungsbereich im Viertel „Cite du Peterbos“, wo in der Nacht zum 7. Februar 2025 ein Mann bei einer neuen Schießerei im Zusammenhang mit Drogenhandel in der Gemeinde Anderlecht (Brüssel) getötet wurde

Polizeibeamte stehen in der Nähe einer Polizeiabsperrung (R, hinten) in einem Ermittlungsbereich im Viertel „Cite du Peterbos“, wo in der Nacht zum 7. Februar 2025 ein Mann bei einer neuen Schießerei im Zusammenhang mit Drogenhandel in der Gemeinde Anderlecht (Brüssel) getötet wurde Foto: AFP/Nicolas Tucat

In Brüssel eskaliert die Gewalt zwischen Drogenbanden: Bei einer erneuten Schießerei kam in der Nacht zum Freitag ein Mensch ums Leben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Bürgermeister des betroffenen Stadtviertels Anderlecht, Fabrice Cumps, sprach im Rundfunksender RTBF von einem „Krieg zwischen Gangs“, die ihre Reviere verteidigen wollten. Es war bereits die vierte Schießerei in der belgischen Hauptstadt binnen 48 Stunden. Die Polizei suchte nach den flüchtigen Tätern.

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