Krieg in der Ukraine

Kreml kritisiert Waffenruhe-Plan – US-Sondergesandter trifft in Moskau ein

Putin selbst hat sich noch nicht geäußert, allerdings hat sein Berater nun in einem Interview bereits vorgelegt: Russland hält die Waffenruhe nur für einen Vorwand, damit die Ukraine sich sammeln. US-Gesandter Steve Witkoff reist zu Verhandlungen nach Moskau – möglicherweise auch mit Wladimir Putin.

Putin schweigt bislang zu dem Vorschlag einer 30-tägigen Waffenruhe.

Putin schweigt bislang zu dem Vorschlag einer 30-tägigen Waffenruhe. Foto: Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin via AP/dpa

Erstmals seit dem Durchbruch bei den Gesprächen zwischen der USA und der Ukraine hat sich auch der Kreml zu einer möglichen Waffenruhe geäußert. Diese sei „nichts weiter als eine vorübergehende Atempause für die ukrainischen Soldaten“, kritisierte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow am Donnerstag im russischen Staatsfernsehen. Er kündigte an, dass sich wahrscheinlich auch Kremlchef Wladimir Putin am Donnerstag zu dem Thema äußern werde. Unterdessen traf der Sondergesandte der US-Regierung, Steve Witkoff, zu Gesprächen in Moskau ein, wo er laut Kreml auch Putin persönlich treffen könnte.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

France

Le départ de Boris Vallaud fracture la direction du PS

;