Kriegsverbrechen

Kosovo schlittert nach Anklagen gegen frühere UCK-Kommandaten noch tiefer in die Krise

Nach der Eröffnung der Kriegsverbrecher-Prozesse gegen Kosovos Dauerregent Hashim Thaci und die frühere UCK-Führung droht der Staatsneuling in die schwerste Krise seiner 12-jährigen Geschichte zu schlittern. Neuwahlen und die erneute Unterbrechung des Dialogs mit Serbien zeichnen sich ab.

Der ehemalige kosovarische Präsident Hashim Thaci und sein Anwalt David Hooper (l.) am Montag vor Gericht in Den Haag

Der ehemalige kosovarische Präsident Hashim Thaci und sein Anwalt David Hooper (l.) am Montag vor Gericht in Den Haag Foto: AFP/various sources/Jerry Lampen

Den vertrauten Amtssessel hat Kosovos gestrauchelter Dauerregent Hashim Thaci mit der Anklagebank vertauscht. Mit sichtlichem Unwillen ließ der am vergangenen Donnerstag abgetretene Ex-Präsident bei seinem erstmaligen Erscheinen vor dem Kosovo-Sondergerichtshof in Den Haag zu Wochenbeginn die Verlesung der Anklageschrift über sich ergehen.

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