Ölembargo

Kommission legt sechstes Sanktionspaket vor

Die EU dreht weiter an der Sanktionsschraube. Die EU-Kommission legte am Mittwoch in Straßburg einen Entwurf für das sechste Sanktionspaket vor, mit dem sie Russland für den Krieg in der Ukraine abstrafen will. Wie erwartet, steht diesmal ein Ölembargo im Mittelpunkt. Außerdem sind Sanktionen gegen die marktführende Sberbank, russische Sender und den Patriarchen Kirill vorgesehen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellte das neue Sanktionspaket gestern im EU-Parlament in Straßburg vor

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellte das neue Sanktionspaket gestern im EU-Parlament in Straßburg vor Foto: Patrick Hertzog/AFP

Die fünf vorausgegangenen Sanktionspakete richteten sich gegen die russische Zentralbank, kleinere Geschäftsbanken sowie zahlreiche Oligarchen. Außerdem wurden Flüge eingestellt, russische Staatsmedien blockiert und Kohle- und Holzimporte verboten. Die Strafen haben die russische Wirtschaft geschwächt, jedoch keine erkennbare Wirkung auf das Kriegsgeschehen in der Ukraine gehabt.

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