Deutschland

Koalitionsgespräche erreichen Führungsebene – Parteichefs dämpfen Erwartungen

Die Verhandlungen über die Bildung der künftigen Bundesregierung sind seit Freitag Chefsache: Am Nachmittag kam in der Berliner SPD-Zentrale zum ersten Mal die 19-köpfige Hauptverhandlungsgruppe aus Union und SPD zusammen, um Lösungen in den verbliebenen Streitfragen zu finden.

Friedrich Merz, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Union (CDU)

Friedrich Merz, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Union (CDU) Foto: AFP

Die Parteichefs dämpften zum Auftakt Erwartungen, dass alle Wünsche aus den Facharbeitsgruppen auch finanziert werden könnten. Sie zeigten sich zum erfolgreichen Abschluss der Gespräche aber optimistisch. Er gehe „mit großer Zuversicht in die nächsten Tage“, sagte CDU-Chef Friedrich Merz. „Aber es liegen auch noch einige Brocken vor uns.“ Mit Blick auf zuvor ausgearbeitete Beiträge der 16 Facharbeitsgruppen sagte er, bei manchen habe offenbar das Motto „Wünsch dir was“ gelautet. Aufgabe der Hauptverhandlungsgruppe werde es jetzt sein, „das auf das mögliche Maß zu reduzieren“. Klar sei: „Wir werden umfassend sparen müssen.“

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