Forscher warnen
Klimawandel möglicherweise nur „Spitze des Eisbergs“
Das weltweite Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahrzehnte hat nach einer britischen Studie „verheerende“ Folgen für die Natur.
Im australischen Perth brennt wieder der Wald. Durch den Klimawandel hervorgerufene Trockenheit und Dürre wird zu einem vielfältigen Problem. Foto: dpa/Department of fire and emergency services/Evan Collis
Das international pro Kopf erwirtschaftete Kapital habe sich in den vergangenen 30 Jahren verdoppelt, während der hochgerechnete Nutzen pro Kopf aus Natur und Umwelt um 40 Prozent gesunken sei, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht hunderter Wissenschaftler im Auftrag der britischen Regierung. Vor diesem Hintergrund mahnten die Forscher grundlegende Veränderungen der Wirtschaftsformen an.