Laut Studie
Klimawandel macht Wetterereignisse extremer
Der Klimawandel macht das Wetter in feuchten Gebieten nicht nur feuchter, sondern vor allem extremer. Forscher erwarten mehr Starkregen.
Erdrutsch durch Starkregen in Laglio/Italien: Wir müssen uns offenbar auf vermehrte Zerstörungen durch extreme Wetterbedingungen einstellen Foto: Miguel Medina/AFP
Ein internationales Forscherteam warnt vor einer weltweit steigenden Zahl von Extremwetterereignissen infolge des Klimawandels. Ungefähr zwei Dritteln des Festlandes stünden ein nasseres und zugleich schwankenderes Klima bevor. Der Unterschied zwischen extrem trockenem und extrem nassem Wetter werde dort somit größer. Ein Drittel der Landfläche werde dagegen trockener, heißt es in der Studie, die im Fachjournal Science Advances veröffentlicht wurde. Der Anstieg von extremen Niederschlagsereignissen stelle eine zusätzliche Bedrohung für die Infrastruktur und die Gesellschaft allgemein dar.