Ukraine

Kiew weist „Kompliment“ nach Bericht zu Nord-Stream-Sprengung zurück

Monate nach der Sprengung der Ostseepipelines ist ein verdächtiges Schiff aufgetaucht. Spekuliert wird über eine angebliche Spur in die Ukraine, doch Kiew dementiert heftig. Moskau sieht derweil seine Anschuldigungen gegen den Westen bestätigt.

Dieses am 27. September 2022 vom dänischen Verteidigungskommando veröffentlichte Bild zeigt das Gasleck an der Nord-Stream-2-Gaspipeline. Wie die skandinavischen Behörden am selben Tag mitteilten, sind an den beiden Nord-Stream-Gaspipelines, die Russland und Europa verbinden, unerklärliche Lecks aufgetreten, was den Verdacht auf Sabotage nahelegt.

Dieses am 27. September 2022 vom dänischen Verteidigungskommando veröffentlichte Bild zeigt das Gasleck an der Nord-Stream-2-Gaspipeline. Wie die skandinavischen Behörden am selben Tag mitteilten, sind an den beiden Nord-Stream-Gaspipelines, die Russland und Europa verbinden, unerklärliche Lecks aufgetreten, was den Verdacht auf Sabotage nahelegt. Foto: AFP PHOTO/DANISH DEFENCE

Die Ermittler geben sich schmallippig. Nach Medienberichten, den Anschlag auf die Gasleitungen Nord Stream 1 und Nord Stream 2 in der Ostsee könnte eine pro-ukrainische Gruppe verübt haben, teilte die Bundesanwaltschaft lediglich mit, ein verdächtiges Schiff sei durchsucht worden. Es bestehe der Verdacht, dass es zum Transport von Sprengsätzen verwendet worden sein könnte, die am 26. September 2022 an den Pipelines explodiert waren, teilte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde am Mittwoch auf Anfrage mit.

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