Ukraine-Krieg
Kiew räumt schwere Verluste ein – Selenskyj spricht in Davos über russischen Raketenangriff
Für die Ukraine sind die territoriale Integrität und Souveränität Bedingung für jegliche Friedensbemühungen mit Russland. Derweil toben heftige Kämpfe im Gebiet von Luhansk. Dänemark will ganz spezielle Waffen liefern.
„Die Geschichte ist an einem Wendepunkt“: Selenskyj beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos Foto: AFP/Fabrice Coffrini
Die Ukraine hat die bislang schwersten eigenen Verluste bei einem russischen Angriff eingeräumt. „Heute haben wir die Arbeiten in Desna abgeschlossen. In Desna, unter den Trümmern, lagen 87 Opfer“, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videoansprache am Montag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Bislang hatte die Regierung in Kiew von acht Toten bei einem Raketenangriff auf eine Kaserne in Desna am 17. Mai gesprochen. Zum Wochenbeginn heulten wieder in vielen ukrainischen Städten Warnsirenen. Die russischen Streitkräfte setzten ihre Offensive im Osten und Süden fort. Vor allem im Donbass und dem Gebiet der Stadt Mykolajiw im Süden tobten zum Teil heftige Kämpfe.