US-Wahl

Keine Glückwünsche für Biden: Das Schweigen Moskaus und Pekings

China und Russland reagieren mit gemischten Gefühlen auf Joe Bidens Wahlsieg – und lassen sich Zeit mit dem Gratulieren. Russland stellt sich schon darauf ein, China als „Feind Nummer eins“ abzulösen.

Man kennt sich: Xi Jinping (r.), Präsident von China und Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), und Joe Biden, „Gewählter Präsident“ („President elect“) der USA, während einer Pressekonferenz im Jahr 2011.

Man kennt sich: Xi Jinping (r.), Präsident von China und Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), und Joe Biden, „Gewählter Präsident“ („President elect“) der USA, während einer Pressekonferenz im Jahr 2011. Foto: dpa/AP Pool/Ng Han Guan

Die Gratulationen aus Peking und Moskau für den Sieg von Joe Biden bei der US-Präsidentenwahl lassen auf sich warten. Angesichts der gestörten Beziehungen der Führungen in China und Russland zum Weißen Haus gab es dafür auch reichlich Gründe. Es war nicht untypisch für Peking, dass die erste offizielle Reaktion zurückhaltend ausfiel: „Wir haben zur Kenntnis genommen, dass Biden den Wahlsieg erklärt hat“, sagte Außenamtssprecher Wang Wenbin vor der Presse – sichtlich bemüht, sich aus den Kontroversen in den USA um China rauszuhalten und keine Angriffsfläche zu bieten.

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