Videogipfel
Keine Bewegung im EU-Budgetstreit
Bei einem Videogipfel der Staats- und Regierungschefs haben sich die Fronten weiter verhärtet. Ungarn und Polen sprechen von Propaganda und Manipulation, die Niederlande lehnen einen Kompromiss beim Rechtsstaat ab.
Für den niederländischen Regierungschef Mark Rutte ist die zwischen dem Rat und dem EU-Parlament gefundene Einigung zum Rechtsstaatsmechanismus eine Untergrenze Foto: AFP/ANP/Bart Maat
Im EU-Streit um den Rechtsstaat und das künftige Gemeinschafts-Budget zeichnet sich keine schnelle Lösung ab. Bei einem Videogipfel am Donnerstagabend wollten die 27 Staats- und Regierungschefs zunächst die Positionen klären und über mögliche Optionen sprechen. „Eine Einigung ist heute nicht zu erwarten“, sagte ein Sprecher der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, die derzeit den EU-Vorsitz innehat.