St. Vincent
Karibikinsel wird nach Vulkanausbruch von Ascheregen bedeckt
Die Karibikinsel St. Vincent ist nach dem Ausbruch des Vulkans La Soufrière von Ascheregen bedeckt worden. Nach Angaben des örtlichen Katastrophenschutzes stiegen bei der heftigen Eruption am Freitag 6.000 Meter hohe Aschewolken in den Himmel, die bis in den Süden der Insel reichten. Tausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Am Wochenende erreichten die Aschewolken auch die Nachbarinsel Barbados.
Eine Frau und ein Mädchen gehen mit schützenden Kopfbedeckungen auf einer mit Vulkanasche bedeckten Straße Foto: dpa/AP/Lucanus Ollivierre
Der im Norden von St. Vincent gelegene Vulkan La Soufrière war am Freitagmorgen (14.41 Uhr MESZ) zum ersten Mal seit vier Jahrzehnten ausgebrochen. Am Samstag habe sich den 110.000 Bewohnern von St. Vincent ein Bild wie in einem „Winterwunderland“ geboten, schrieb das Nachrichtenportal News 784. Alles sei von weißlicher Asche bedeckt: Straßen, Wohnhäuser, offizielle Gebäude. In einigen Gebieten sei die Sicht durch den Aschesmog extrem eingeschränkt.