Am ersten Tag im Amt
Kanzlerkandidat Merz will „dauerhafte Grenzkontrollen“einführen – Kritik aus der Region
CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz will dauerhafte Grenzkontrollen einführen, sollte er ins Amt gewählt werden. Der Vorstoß erntet Kritik aus der Großregion.
Friedrich Merz will eine Verschärfung der Asylpolitik – und, dass alle deutschen Grenzen dauerhaft kontrolliert werden Fotos: dpa/Editpress
Friedrich Merz hat nach der Gewalttat von Aschaffenburg weitreichende Verschärfungen in der Asylpolitik angekündigt, sollte er zum Kanzler gewählt werden. Demnach will er am ersten Tag im Amt das Innenministerium anweisen, alle Grenzen dauerhaft zu kontrollieren und ein „faktisches Einreiseverbot“ für alle Menschen ohne gültige Papiere durchzusetzen – auch solche mit Schutzanspruch. Ausreisepflichtige Menschen sollen demnach zudem bis zur Abschiebung in Gewahrsam gehalten werden. Merz ist Kanzlerkandidat der CDU/CSU bei den Wahlen in Deutschland am 23. Februar.