Rumänien

Kandidaturverbot für russophilen Rechtspopulisten Georgescu: Bumerang für Regierungsparteien?

Rumäniens von den Regierungsparteien kontrollierte Verfassungsgericht hat das gegen den russophilen Rechtspopulisten Georgescu verhängte Kandidaturverbot bestätigt. Das umstrittene Urteil könnte sich für die Regierung bei der Wiederholung der Präsidentschaftskür als zweischneidiges Schwert erweisen.

Unterstützer von Calin Georgescu demonstrierten am Dienstag vor dem Verfassungsgericht in Bukarest

Unterstützer von Calin Georgescu demonstrierten am Dienstag vor dem Verfassungsgericht in Bukarest Foto: AFP/Daniel Mihailescu

Ihrer Wut und Verbitterung ließen hunderte aufgebrachter Anhänger des vom Gericht gestoppten Präsidentschaftsanwärters freien Lauf. „Diebe, Diebe“ oder „Verräter“ skandierten die mit Nationalfahnen am Dienstagabend vor das Verfassungsgericht in Bukarest gezogenen Demonstranten: Mit 9:0 Richterstimmen hatte zuvor der von den Regierungsparteien kontrollierte Gerichtshof alle Einsprüche des russophilen Nationalisten Calin Georgescu gegen die von der Zentralen Wahlkommission verhängte Ablehnung seiner Präsidentschaftskandidatur zurückgewiesen.

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