Sudan

Kämpfe zwischen Militär-Junta und Miliz – Dutzende Tote und hunderte Verletzte

Im Sudan haben sich wochenlange Spannungen zwischen Militärmachthaber Abdel Fattah al-Burhan und der paramilitärischen Miliz RSF in heftiger Gewalt entladen: Mehr als 50 Zivilisten sowie dutzende Soldaten und Kämpfer wurden bei den am Samstag begonnen Gefechten nach Angaben des Zentralkomitees sudanesischer Ärzte getötet, mehr als 600 weitere Menschen wurden verletzt.

In Port Sudan werden Armeeangehörige von einer Menschenmenge begrüßt

In Port Sudan werden Armeeangehörige von einer Menschenmenge begrüßt Foto: AFP

Der Konflikt entzündete sich an der geplanten Eingliederung der RSF in die Armee; dies gilt als zentraler Schritt bei dem Vorhaben, die Macht in dem nordafrikanischen Land wieder an eine zivile Regierung zu übertragen. Die Kämpfe zwischen der Armee und der RSF-Miliz begannen in der Hauptstadt Khartum und dehnten sich am Sonntag auf weitere Landesteile aus. Beide Konfliktparteien vermeldeten am Wochenende Erfolge, die Lage blieb jedoch unübersichtlich.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Krieg in Nahost

Fragile Waffenruhe im Libanon erneut verlängert