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KI-Videos im Netz: Wenn wir unseren eigenen Augen nicht mehr trauen können
Die Qualität von Videos, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt werden, wird immer besser. Damit steigt die Gefahr, dass Falschinformationen in Videoform verbreitet werden. Was passiert, wenn wir unseren Augen nicht mehr trauen können und was die Politik plant.
„AI“ steht für Artificial Intelligence (Künstliche Intelligenz): Sie ist die größte Herausforderung für offene und freie Gesellschaften Foto: dpa/Soeren Stache
KI-Videos im Internet dienen zumeist belangloser Unterhaltung: sprechendes Gemüse, wilde Tiere, die sich wie Menschen verhalten, oder Babys auf Laufstegen – die sozialen Medien werden davon überflutet. Sie sind leicht als Fakes zu erkennen. Doch das ist nicht bei allen Inhalten so. Die Imitation wird immer besser. Damit sind die Zeiten unumstößlicher Verlässlichkeit von Videos vorbei – das hat nicht zuletzt der Vorfall vor wenigen Wochen im ZDF gezeigt.