Putsch in Mali

Jetzt steht Frankreichs Sahel-Strategie auf dem Prüfstand: „Wie eine Rückkehr zum Punkt null“ 

Der Militärputsch in Mali stellt die französische Strategie für die Sahel-Zone auf den Prüfstand. Obwohl inzwischen mehr als 5.000 französische Soldaten in der Region stationiert sind, sind durchschlagende Erfolge gegen Islamisten und andere bewaffnete Gruppen ausgeblieben. Jetzt fehlt Paris auch noch ein wichtiger Ansprechpartner.

Unsichere Aussichten: Das malische Justizministerium wurde beim Putsch beschädigt

Unsichere Aussichten: Das malische Justizministerium wurde beim Putsch beschädigt Foto: AFP

Der Putsch hat die Instabilität in Mali noch vergrößert: Mit dem bisherigen Präsidenten Ibrahim Boubacar Keita ist auf Druck der Militärs einer der wichtigsten Ansprechpartner Frankreichs in der westafrikanischen Sahelzone abgetreten. Ob und wann es Neuwahlen geben wird, ist unklar – auch wenn die Junta sie in einem angemessenen Zeitrahmen versprochen hat.

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