Corona

J&J tritt bei Impfstofflieferung an die EU auf die Bremse

Nach AstraZeneca sorgen nun auch seltene Thrombosefälle nach der Corona-Impfung mit Johnson & Johnson für Wirbel.

Mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson wurde sich eine Beschleunigung der Impfkampagnen erwartet, da eine Spritze für einen Schutz gegen Corona ausreicht

Mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson wurde sich eine Beschleunigung der Impfkampagnen erwartet, da eine Spritze für einen Schutz gegen Corona ausreicht Foto: AFP/ANP/Rob Engelaar

Die US-Gesundheitsbehörden raten nach mehreren Fällen zu einer vorübergehenden Aussetzung von Impfungen mit dem Mittel von Johnson & Johnson (J&J). Der US-Pharmakonzern kündigte daraufhin am Dienstag an, die Einführung des Vakzins in Europa „proaktiv" zu verzögern. Das Unternehmen prüfe die Fälle mit den europäischen Gesundheitsbehörden. Für die EU-Kommission kam die Ankündigung des US-Konzerns „komplett unerwartet“, wie ein EU-Vertreter sagte. J&J müsse nun für Klarheit sorgen.

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