Naher Osten
Israel und Emirate normalisieren Beziehungen – Annexionspläne im Westjordanland auf Eis gelegt
US-Präsident Trump feiert: Unter Vermittlung Amerikas nähern sich Israel und die Arabischen Emirate an. Israels Ministerpräsident Netanjahu legt dafür umstrittene Annexionspläne im Westjordanland auf Eis – was die Siedler in den besetzten Gebieten erzürnt.
Trump sagte gestern im Weißen Haus im Scherz, er habe vorgeschlagen, den Deal das „Donald-J.-Trump-Abkommen“ zu nennen. Das sei aber nicht so gut angekommen, weswegen man es nun als Zeichen der Verbundenheit der Weltreligionen das „Abraham-Abkommen“ nenne. Foto: AFP/Brendan Smialowski
In einem historischen Schritt haben sich Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate überraschend auf eine Normalisierung ihrer Beziehungen verständigt. In einer von US-Präsident Donald Trump veröffentlichten Erklärung der drei Länder hieß es, dieser „diplomatische Durchbruch“ werde den Friedensprozess im Nahen Osten voranbringen. Im Gegenzug setzt Israel demnach seine Annexionspläne im besetzten Westjordanland aus. Trump zufolge wird die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen in den kommenden Wochen im Weißen Haus in Washington schriftlich fixiert.