Naher Osten

Israel kündigt nach Anschlägen Maßnahmen gegen „Familien von Terroristen“ an

Nach zwei palästinensischen Anschlägen in Ost-Jerusalem will die israelische Regierung künftig härter gegen Angehörige von Attentätern vorgehen.

Offenbar führten israelische Siedler einen Brandanschlag auf ein von Palästinensern bewohntes Haus in Turmus Ajja nahe der Stadt Ramallah im von Israel besetzten Westjordanland durch

Offenbar führten israelische Siedler einen Brandanschlag auf ein von Palästinensern bewohntes Haus in Turmus Ajja nahe der Stadt Ramallah im von Israel besetzten Westjordanland durch Foto: AFP/Jaafar Ashtiyeh

Das Sicherheitskabinett kündigte in der Nacht zu Sonntag an, „Familien von Terroristen, die Terrorismus unterstützen“, die Sozialhilfe zu streichen. Auch werde die Regierung über einen Gesetzentwurf beraten, wonach Angehörigen ihre israelischen Ausweise entzogen werden können. Die Minister einigten sich zudem auf einen leichteren Zugang zu Waffen für Zivilisten. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte eine „starke“ und „schnelle“ Antwort auf die Anschläge in Ost-Jerusalem angekündigt, bei denen sieben Menschen getötet und insgesamt fünf verletzt worden waren.

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