Big Five statt Omnibus

Initiative fordert zügige Umsetzung der EU-Direktive zu Lieferketten in Luxemburger Recht

Die „Initiative pour un devoir de vigilance“ (IDV) hat einen dringenden Appell an die Regierung gerichtet, die Richtlinie der Europäischen Union über die Sorgfaltspflicht von Unternehmen bezüglich ihrer Lieferketten im Bereich der Nachhaltigkeit, die „Corporate Sustainability Due Diligence Directive“ (CSDDD), umzusetzen. Dazu stellte sie einen Leitfaden vor.

Gemeinsam für die Umsetzung der Lieferkettenrichtlinie in ein nationales Gesetz

Gemeinsam für die Umsetzung der Lieferkettenrichtlinie in ein nationales Gesetz Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die CSDDD wurde im April vergangenen Jahres vom Europäischen Parlament verabschiedet, im Mai gab der Rat der Europäischen Union seine Zustimmung. Nun steht noch die Umsetzung der Richtlinie in nationales Gesetz aus. Doch die Regierung zögert. Bei einer Pressekonferenz forderte die IDV sie auf, die Umsetzung zu beschleunigen. Dabei stellte sie ihren Umsetzungsleitfaden vor, ein 23-seitiges Dokument als detaillierter Fahrplan für die Umsetzung, bei dem es sich um fünf Imperative handelt. Diese „Big Five“ sind Kohärenz, Genauigkeit, Ehrgeiz, Änderung der Denkweise und Ressourcenallokation.

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