Südosteuropa
In Ungarn, Slowenien und Serbien hoffen Oppositionsparteien auf einen Machtwechsel
Gegängelte Medien, eine ausgehebelte Gewaltenteilung und florierende Vetternwirtschaft: Südosteuropas nationalpopulistische Dauerregenten sichern mit bewährten Mitteln ihre Macht ab. In mehreren Staaten hofft die Opposition im Frühjahr auf einen Machtwechsel – mit unterschiedlichen Chancen.
Nicht nur Ungarns Dauerregent Viktor Orban hat sich im April den Wählern zu stellen Foto: AFP/Attila Kisbenedek
Folgt dem Winter im Südosten Europas ein politisches Tauwetter oder statt des von der Opposition erhofften Aufbruchs in einen Balkan-Frühling die Zementierung der vertrauten Macht? Mit Sloweniens Premier Janez Jansa, Serbiens Präsident Aleksandar Vucic und Ungarns Dauerregent Viktor Orban haben sich im April gleich drei nationalpopulistische Politfürsten den Wählern zu stellen.