Analyse
In Serbien, der Slowakei und Ungarn mehrt sich der Unmut über Korruption und autoritäre Tendenzen
Das Comeback von Donald Trump lässt populistische Heilsbringer weltweit neuen Aufwind wittern. Gegenläufig ist der Trend in Europas Populisten-Hochburgen Serbien, Slowakei und Ungarn: Immer mehr Menschen haben von autoritären Regenten und korrupter Parteiwirtschaft genug.
Viele Menschen in der Slowakei wollen nicht durch ihren Regierungschef Robert Fico in die Fänge des russischen Machthabers Putin geraten Foto: AFP/Tomas Benedikovic
Auch ein alter Besen kann kräftig Staub aufwirbeln. Seit seiner Amtsübernahme hält der neue Altpräsident Donald Trump die Weltöffentlichkeit mit seinen Plänen zur Einverleibung Grönlands, der Entvölkerung des Gaza-Streifens, Massenabschiebungen und neuen Handelskriegen kräftig auf Trab: Das turbulente Comeback ihres Vorbilds lässt populistische Heilsbringer weltweit neuen Aufwind wittern.