Bericht aus Italien

In Florenz wächst die Angst vor Zuständen wie in den Nachbarregionen 

Auch in der Toskana wächst die Angst vor einem enormen Anstieg der Covid-19-Erkrankungen. Allein zum Freitag starben 16 Menschen, die Zahl der Neuinfizierten wuchs um 152. Strengste Bewegungseinschränkungen scheinen jedoch ein zeitweises Stagnieren zur Folge zu haben. Im Vergleich zu den nördlichen Nachbarregionen sind die Fallzahlen relativ gering, fraglich bleibt, ob von Dauer.

Eine menschenleere Piazzale Michelangelo: Florenz hofft noch, dass die strengen Ausgangsbestimmungen die Stadt vor Zuständen wie im Norden Italiens bewahren

Eine menschenleere Piazzale Michelangelo: Florenz hofft noch, dass die strengen Ausgangsbestimmungen die Stadt vor Zuständen wie im Norden Italiens bewahren Foto: AFP/Carlo Bressan

Auch in der Arno-Metropole geht fast nichts mehr. Wo sich sonst Autos fast Stoßstange an Stoßstange bewegen, gähnt heute die Leere. Nur offizielle Fahrzeuge der Sicherheitsbehörden und Feuerwehren sowie die wenigen Einwohner, die dringende Einkäufe, Arzt- oder Apothekenbesuche unternehmen, sind noch unterwegs. Die Viale Antonio Gramsci und Giacomo Matteotti, die das florentinische Stadtzentrum von Arno bis zum Hauptbahnhof wie ein Ring einschließen, sind leergefegt. Kaum ein Mensch ist zu sehen im Viertel um den Beccaria-Platz, wo man sonst gern flaniert, einkauft, sich in den Bars niederlässt oder die Kinos besucht.

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