Laut UNHCR

Immer mehr Migranten sterben beim Versuch, Westeuropa über den Balkan zu erreichen

Nach dem Erstickungstod von 18 jungen Afghanen in einem LKW in Bulgarien warnen UN-Flüchtlings- und Kinderschutzorganisationen vor der zunehmenden Zahl von Todesopfern unter den Flüchtlingen, die Westeuropa auf dem Landweg zu erreichen versuchen.

Auf diesem Laster hatten die Schlepper über 50 Menschen eingepfercht

Auf diesem Laster hatten die Schlepper über 50 Menschen eingepfercht Foto: Handout/Bulgarian prosecutors office/AFP

Die Reise in den qualvollen Erstickungstod hatten die Familien der Opfer bezahlt. Nachdem 52 Afghanen im Alter zwischen 13 und 33 Jahren den Grenzzaun zwischen der Türkei und Bulgarien mit Leitern überwunden hatten, quetschten sie ihre Schlepper am Freitagmorgen in einen mit Folie ausschlagenden Planenwagen. Nicht nur wegen der drangvollen Enge, sondern auch wegen des Einatmens von Auspuffgasen gerieten die jungen Männer in dem völlig überladenen LKW bei der stundenlangen Fahrt von der bulgarisch-türkischen an die bulgarisch-serbische Grenze bald in Atemnot.

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