UN-Bericht
Immer mehr Kinder geraten ins Visier von Menschenhändlern
Unter den Opfern des Menschenhandels sind nach UN-Angaben immer öfter Kinder und Jugendliche. Deren Anteil hat sich in den vergangenen 15 Jahren verdreifacht, noch deutlich stärker gilt dieser Trend für Jungen.
Ihre Opfer suchen die Menschenhändler meist unter Migranten und Menschen ohne Job Foto: AP/Muhammed Muheisen
Angesichts der Wirtschaftskrise infolge der Corona-Pandemie drohen laut UN-Angaben immer mehr Kinder und Jugendliche ins Visier von Menschenhändlern zu geraten. „Millionen Frauen, Kinder und Männer weltweit sind arbeitslos, können nicht zur Schule und sind ohne soziale Unterstützung in der Covid-19-Krise“, sagte Ghada Waly, Generaldirektorin vom UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) am Dienstag in Wien.