Niederlegung der Waffen durch PKK

Im türkischen Kurdistan herrschen Zweifel am angekündigten Friedensprozesses

Trotz der begonnenen Niederlegung der Waffen durch die kurdische Rebellenorganisation PKK und des angekündigten Friedensprozesses mit der Regierung herrschen im türkischen Kurdengebiet weiter Zweifel und Angst.

In einem symbolischen Akt verbrannten am vergangenen Freitag kurdische PKK-Kämpfer im Nordirak ihre Waffen

In einem symbolischen Akt verbrannten am vergangenen Freitag kurdische PKK-Kämpfer im Nordirak ihre Waffen Foto: AFP/Shwan Mohammed

„Nein, der Krieg ist nicht vorbei.“ Im kurdischen Südosten der Türkei sitzt das Misstrauen tief. Viele Menschen in der Kleinstadt Hakkari wollen ihren Namen nicht nennen – aus Angst vor Repressalien durch den türkischen Staat. Die symbolträchtige Zeremonie am Freitag, bei der die ersten 30 Kämpferinnen und Kämpfer der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) ihre Waffen abgaben und verbrannten, fand auf der anderen Seite der Grenze im Nordirak statt. Das kurdische Hakkari liegt rund 50 Kilometer von der Grenze entfernt, türkische Polizisten sind hier allgegenwärtig, auch in zivil.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren