„Eine Katastrophe“

Im neuen europäischen Corona-Epizentrum Spanien fehlt es an allem

Spanien gilt nach Italien als neuer europäischer Brennpunkt der Coronavirus-Krise. Die Krankenhäuser stehen vor dem Kollaps. Es fehlt an Betten, Schutzkleidung und Tests. Auch Ministerpräsident Sánchez wirkt geschockt. „Eine Katastrophe“, sagt der Sozialist. 

Anstehen mit Maske vor dem Supermarkt: In Madrid mit seinen sieben Millionen Einwohnern sterben jeden Tag mindestens 300 Menschen am neuen Virus

Anstehen mit Maske vor dem Supermarkt: In Madrid mit seinen sieben Millionen Einwohnern sterben jeden Tag mindestens 300 Menschen am neuen Virus Foto: AFP/Gabriel Bouys

Es sind dramatische Szenen, die sich in Spaniens Hauptstadt abspielen: Menschen liegen in den überfüllten Notaufnahmen der Krankenhäuser auf dem Boden. In den Leichenhäusern stapeln sich hunderte von Särgen, in denen Todesopfer der Corona-Epidemie ruhen. Soldatentrupps in Schutzanzügen rücken zur Seuchenbekämpfung in Altenheime ein, in denen in den letzten Tagen hunderte Senioren starben, die sich mit dem Coronavirus infizierten.

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