Vorstellung am Montag

Ilse Aigner wird Deutschlands erste Bundespräsidentin

Kanzler Friedrich Merz und Ilse Aigner: Sie wandern zusammen, sie kochen gemeinsam – am Montag stellt sich die CSU-Frau den Gremien der CDU vor. Wie die Entscheidung zur künftigen Bundespräsidentin im Hintergrund fiel und wie der weitere Ablauf ist.

Vom bayerischen Landtag nach Bellevue: Ilse Aigner, hier beim Parteitag der CSU Ende Oktober in München

Vom bayerischen Landtag nach Bellevue: Ilse Aigner, hier beim Parteitag der CSU Ende Oktober in München Foto: AFP

Ilse Aigner soll Nachfolgerin von Frank-Walter Steinmeier werden. Die bayerische Landtagspräsidentin (CSU) ist als gemeinsame Kandidatin der Union für das Amt der Bundespräsidentin vorgesehen. Nach der Bekanntgabe am Sonntagabend bei einem „informellen Abendessen“ des CDU-Präsidiums steht auch vonseiten des Kanzlers fest: Aigner ist die Kandidatin der Union. Bisher hatte Friedrich Merz dazu geschwiegen. Am Montagmorgen um neun Uhr tagt dann zunächst das Präsidium, später der Bundesvorstand. „In dieser Sitzung wird die Kandidatin anwesend sein und vorgestellt werden. Es wird eine Einführung geben“, hieß es am Sonntag aus dem Umfeld von Friedrich Merz. Aigner kommt also nach Berlin.

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