Kanaren

Ihr Tod wurde live im TV übertragen: Flüchtlinge ertrinken im Hafen der Urlaubsinsel EL Hierro

Das Drama im Hafen La Restinga auf der spanischen Kanareninsel El Hierro wurde live im Fernsehen übertragen: Man sah Dutzende Menschen, die im Wasser um ihr Leben kämpften. Sie klammerten sich verzweifelt an Rettungsringe, Leinen und das gekenterte Holzboot.

Dieser Ausschnitt aus einem von Television Canaria veröffentlichten Video zeigt das überfüllte Boot mit Migranten im Hafen von La Restinga

Dieser Ausschnitt aus einem von Television Canaria veröffentlichten Video zeigt das überfüllte Boot mit Migranten im Hafen von La Restinga Foto: Handout/ Television Canaria/ AFP

Man hörte Hilferufe, panisch und flehend. Mindestens sieben Menschen gingen vor laufender Kamera unter – sie konnten später nur noch tot geborgen werden. Was war geschehen? Der Regionalsender RTVC hatte seine Kameras im Hafen aufgebaut, nachdem die Behörden die Ankunft eines großen Flüchtlingsboots angekündigt hatten. Der überladene Kahn mit etwa 160 Menschen an Bord war vom spanischen Seenotrettungsdienst rund elf Kilometer südlich der Insel entdeckt und in Schlepp genommen worden, um ihn sicher in den Hafen zu bringen.

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