Russlands Krieg in der Ukraine

Humanitäre Lage in den belagerten Städten spitzt sich zu 

US-Präsident Joe Biden sagt, der Krieg in der Ukraine habe bereits eine internationale Dimension genommen und warnt vor einem Chemiewaffen-Einsatz Russlands in der Ukraine. Derweil spitzt sich die humanitäre Lage in ukrainischen Städten zu.

Eine Frau und ein Kind an der Grenze zu Polen: Nach Angaben der UNO sind seit der russischen Invasion fast 3,6 Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen

Eine Frau und ein Kind an der Grenze zu Polen: Nach Angaben der UNO sind seit der russischen Invasion fast 3,6 Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen Foto: AFP/Angelos Tzortzinis

Angesichts anhaltender russischer Angriffe in der Ukraine wird dort die Lage in etlichen Städten für die Zivilbevölkerung immer schwieriger. Die Verwaltung der umzingelten Stadt Mariupol teilte am Dienstag mit, dass weiteres russisches Bombardement diese „in die Asche eines toten Landes“ verwandele. Ukrainische Behörden berichteten von einer sich anbahnenden Hungersnot in der von Russland eingenommenen Stadt Cherson. Für die 300.000 Einwohner dort wurden dem Außenministerium in Kiew zufolge Lebensmittel und Medizin knapp. „Dennoch verweigert Russland einen Fluchtkorridor, um Zivilisten aus der Stadt zu lassen.“ UN-Generalsekretär Antonio Guterres forderte die Regierung in Moskau auf, den „absurden Krieg“ zu beenden, der den Ukrainern nur eine „lebende Hölle“ bereite und zu nichts führe.

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