Vor Wahlen in Serbien und Ungarn

Hilft Putins Krieg den Kreml-Freunden Vucic und Orban?

International stehen Ungarns Premier Viktor Orban und Serbiens Präsident Aleksandar Vucic wegen ihrer engen Moskau-Bande unter Druck. Zu Hause könnten die Putin-Freunde hingegen von Putins Krieg profitieren. Denn in der Krisennot setzen Wähler vermehrt auf Stabilität – und die Amtsinhaber.

Ein Orban-Fan in Budapest: Die von Fidesz kontrollierten Medien haben die neue Kriegssituation geschickt genutzt

Ein Orban-Fan in Budapest: Die von Fidesz kontrollierten Medien haben die neue Kriegssituation geschickt genutzt Foto: AFP/Attila Kisbenedek

Im Schatten des Ukraine-Kriegs werden die Ungarn und Serben am 3. April zu den Urnen schreiten. Wegen ihrer engen Bande zu Kriegsaggressor Wladimir Putin und der Ablehnung von Sanktionen gegen Russland sieht sich Ungarns Premier Viktor Orban genauso wie Serbiens Präsident Aleksandar Vucic in der internationalen Arena vermehrtem Gegenwind ausgesetzt. Doch in ihren eigenen Ländern könnten die beiden gleichgesinnten Putin-Freunde paradoxerweise von Putins Krieg in der Ukraine profitieren.

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