Nahostkonflikt

Helfer im Kreuzfeuer des Krieges: „Ärzte ohne Grenzen Luxemburg“ beklagen Tod eines weiteren Mitarbeiters

Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen Luxemburg“ beklagt den Verlust eines zweiten Mitarbeiters binnen zwei Wochen bei israelischen Angriffen im Gazastreifen. Nun fordert sie eine unabhängige Untersuchung der „Massaker“ und prangert fehlenden Schutz für Zivilisten und Helfer an.

Laut Ärzte ohne Grenzen macht die israelische Armee keinen Unterschied zwischen militärischen und zivilen Zielen

Laut Ärzte ohne Grenzen macht die israelische Armee keinen Unterschied zwischen militärischen und zivilen Zielen Symbolfoto: AFP

Seit über einem Jahr tobt der Krieg im Gazastreifen und forderte bereits tausende Menschenleben – darunter viele Zivilisten. Auch Helfer diverser Organisationen, die versuchen, die Betroffenen des Krieges zu unterstützen, geraten in die Schusslinie. Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen Luxemburg“ (MSF) beklagt in einer rezenten Pressemitteilung den zweiten toten Mitarbeiter vor Ort binnen nur zwei Wochen. Der 41-jährige Hasan Suboh sei in der Nacht auf den 24. Oktober bei einem israelischen Luftangriff auf die Stadt Chan Junis getötet worden. Zur Zeit des Angriffs hielt Suboh sich im Haus eines Elternteils auf. Von seinen Kollegen als begabter Mechaniker beschrieben, hinterlässt er eine Frau und sieben Kinder.

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